Wasserprojekte

 

Unsere Schwerpunkte sind u.a. drei große Wasserprojekte, hier eine Übersichtskarte. Alle Projekte wurden im Rahmen des NABU-Großprojekts „Lebensader Oberrhein“ umgesetzt!

 

 

Wasserprojekt Geinsheim: durch ein neues Wasserrecht am Speyerbach (Wasserrechtsinhaber ist der NABU Rheinland-Pfalz)  verteilen wir in engster Absprache mit den Genehmigungsbehörden und dem Golfclub Pfalz  jährlich ca. 500 Millionen Liter Wasser auf dem 5,5 km langen Abschnitt zwischen der Fronmühle und der Aumühle südlich des Speyerbachs auf Geinsheimer Gemarkung. Nach  Aussage der Oberen Wasserbehörde handelt es sich mittlerweile um das größte Wasser-Naturschutzprojekt in Rheinland-Pfalz. mehr

Wasserprojekt Altbach: in engster Zusammenarbeit mit der Stadt Neustadt/Weinstr. wurde ein fossiler Bachlauf im Speyerbach-Schwemmfächer auf einer Länge von ca. 3,5 km Länge reaktiviert und mit einer neuen Überleitung nach Süden in die Gewässerachse des sog. Erbsengrabens übergeleitet. Dort stützt diese Wassermenge den reaktivierten „Ur-Erbsengraben“, unser drittes Gewässerprojekt. mehr


Wasserprojekt „Ur-Erbsengraben“: durch Initiative des NABU Neustadt/Weinstraße wurde nach umfangreichen Vorarbeiten (u.a. Vermessungsarbeiten) mit Zustimmung des NABU Haßloch und in engster Kooperation mit der Gemeinde Haßloch ein über 10 km langer fossiler Bachlauf im Herzen des Speyerbach-Schwemmfächers reaktiviert. mehr

 

Anmerkung zu den Projekten Altbach und Ur-Erbsengraben:

 

Die viele Kilometer langen Bachläufe haben bislang noch keinen offiziellen Namen nach § 3 LWG durch das zuständige Landesamt in Mainz erhalten. Der von uns verwendete Begriff „Ur-Erbsengraben“ bzw. „Altbach“ ist lediglich als Arbeitsbegriff für bis dahin „namenlose Kinder“ zu verstehen. Im derzeit gültigen Kartenmaterial sind die reaktivierten Fließgewässer entweder gar nicht dargestellt oder  – wie seit kurzer Zeit z. B. auf www.geoportal.rlp.de – noch ohne Namen. Die dort dargestellten Verläufe basieren vollständig auf den GPS-Loggerdaten des NABU, der Verlauf wurde im Laufe der Jahre mehrfach kontrolliert und verfeinert. Die ehrenamtlich ermittelten Daten wurden 2016 an das Katasteramt übergeben.